Sonntag, 19. November 2017
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Hauptseite » F.A.Q. (Fragen. Antworten. Quintessenzen) » Es gäbe doktrinale Irrtümer in den Botschaften "Das Wahre Leben in Gott"
Mögliche "Verwechslung" der Personen der Heiligen Dreifaltigkeit? Inverview mit Vassula

Auszug aus einer Serie von Interviews welche Vassula Herrn Jacques Neirynck gegeben hat.

Frage von Jacques Neirynck (J.N.) : .. Abgesehen vom Engel Daniel, unterscheiden Sie immer den Vater vom Sohn, wenn Sie unter Diktat stehen oder Eingebungen erhalten?

Antwort von Vassula (V.) : Von Anfang an waren mir die drei Personen der Trinität sehr bewusst, und ich wende mich an jede von Ihnen und beziehe mich auf sie wie auf drei verschiedene Personen. Am Anfang hatte mich mein Engel zum Vater geführt, der mich eine außerordentliche und sehr väterliche Zärtlichkeit verspüren ließ. Später hatte ich eine geistige Hochzeit mit dem Sohn, der mich aufforderte, Ihn Gemahl, Freund, Bruder und heiliger Gefährte zu nennen. Selbst wenn ich ihn Vater nenne, wie Er es mir erlaubt, ist nie ein Zweifel in mir, dass Er wirklich der Sohn ist, die zweite Person der Trinität. Dann haben mir der Vater und der Sohn den Heiligen Geist geoffenbart, den ich als den Wächter unserer Seele ansehe, unsere Lampe, unseren Freund, unser Festmahl, unsere Freudenfeier, die Perle. Der Heilige Geist ist Liebe, die erneuert, unsere Seelen neu belebt und in lodernde Feuersäulen verwandelt, damit wir voll Eifer für Gott sind. In "Wahres Leben in Gott" spreche ich zu einer der Personen, dann zu einer anderen, oder ich gehe von einer Person zur Dreifaltigkeit. Diese kann mir etwas sagen, dann kann der Sohn allein weiter fortfahren, dann der Vater.

J.N. : Täuschen Sie sich nie?

V. : Natürlich nicht. Der Dialog beginnt mit: "Peace be with you." - "Der Friede sei mit dir." Von diesem Moment an weiß ich, ob es der Vater oder Christus ist. Ein Irrtum ist nicht möglich. Es hat nie eine Verwechslung gegeben, auch wenn man mich beschuldigt hat, die drei Personen der Dreifaltigkeit durcheinanderzubringen... Es ist nicht möglich, dass ich sie durcheinander bringe, weil ich weiß, wer redet. Ich weiß beispielsweise, dass der Vater zu mir spricht und dass danach der Sohn zu mir spricht, aber ich habe am Anfang nicht aufgeschrieben, dass es der Vater war, und beim Übergang, dass es der Sohn war, der dann zu mir sprach. Der Theologe, der das alles liest, wird natürlich sagen, dass ich sie vermische.

J.N. : Aber für Sie ist es immer ganz klar?

V. : Ja, vollkommen. Ich würde Ihnen gerne eine Vision mitteilen, die ich einen Moment lang von der Dreifaltigkeit hatte. An dem betreffenden Tag hatte ich Jesus aufrechtstehen sehen, während Er mir eine Botschaft diktierte. Plötzlich, ohne dass man es durch irgend etwas hätte voraussehen können, hatte ich zwei andere Personen, die aus Ihm heraustraten, gesehen, eine aus Seiner rechten und die andere aus Seiner linken Seite. Sie waren alle drei identisch. Dann, sehr schnell, so wie sie herausgekommen waren, waren sie wieder in Jesus aufgenommen worden, der sich erneut alleine vorfand.

J.N. : Sind die Botschaften verschieden? Ist der Ton verschieden?

V. : Ja. Auch der Ton ist verschieden. Indem Er mir erlaubt, mit der Heiligen Dreifaltigkeit zu reden, versucht Gott uns ein reales Bild der Drei Göttlichen Personen zu vermitteln, ein Bild, das wir in unserem Jahrhundert zu verlieren beginnen. Man soll wissen, dass die Heilige Dreifaltigkeit kein vager Begriff, sondern eine sehr lebendige Wirklichkeit von drei Personen ist.

J.N. : Können Sie den Unterschied im Ton zwischen den zwei ersten Personen der Dreifaltigkeit charakterisieren?

V. : Ja, denn wenn der Schöpfer, der Vater, spricht, hat Er einen sehr väterlichen Ton, wie ich es Ihnen erklärt habe. Er spricht wie ein Vater, Er hat die Haltung eines Vaters, und sein Zorn ähnelt dem Zorn eines Vaters, der seinen Kindern etwas gesunden Menschenverstand beibringen möchte. Wenn es sich um Christus handelt, ist es anders. Es ist Christus, der spricht. Ich spüre, dass es Christus ist.

(Auszug aus:
Jacques Neirynck, Das Rätsel Vassla: In direkter Kommunikation mit Gott?,
Parvis-Verlag, 1998; S. 30ff.)
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