Montag, 20. November 2017
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Antwort zur Frage 2: Meine Beziehung als orthodoxer Christ zur römisch-katholischen Kirche.
Frage 2

Sie gehören der orthodoxen Kirche an und rufen Priester und Bischöfe dieses Glaubens oft dazu auf, den Papst anzuerkennen und mit der Römischen Kirche Frieden zu schliessen. Dafür sind Sie leider in einigen Ländern Ihrer eigenen Überzeugung nicht willkommen. Warum nehmen Sie diese Mission auf sich? Welche Vorstellung haben Sie vom Bischof von Rom und wie sehen Sie die Zukunft der christlichen Einheit? Wenn man Ihre Werke liest, bekommt man nämlich manchmal den Eindruck, dass Sie über beiden Kirchen stehen, ohne einer von ihnen verpflichtet zu sein. Zum Beispiel scheint es, dass Sie die Kommunion sowohl in der katholischen wie in der orthodoxen Kirche empfangen, doch in Ihrem Ehestand folgen Sie dem Brauch der oikonomia. Wie ich schon sagte, sind diese Beobachtungen nicht als persönliche Zensur gemeint, da wir überhaupt kein Recht haben, über Ihr Gewissen zu urteilen, doch Sie verstehen unsere Sorge um Ihre katholischen Anhänger, die diese Haltungen auf relativistische Weise interpretieren könnten und versucht sind, die Disziplin ihrer eigenen Kirche zu missachten.

Antwort

Beweggründe, für dieses Werk der Einheit der Christen zu arbeiten:

Ich glaube nicht, dass ich jemals den Mut oder den Eifer gehabt hätte, der Orthodoxie gegenüberzutreten, um ihnen das Verständnis von jener Versöhnung zu bringen, die unser Herr von ihnen wünscht, wenn ich nicht die Gegenwart des Herrn erfahren hätte, noch hätte ich die Widerstände, Kritiken und Verfolgungen ihrerseits ausgehalten. Ganz zu Beginn des Eingreifens Gottes war ich vollkommen verwirrt und hatte Angst, getäuscht zu werden; diese Ungewissheit war wahrlich das grösste Kreuz, da ich nie zuvor in meinem Leben gehört hatte, dass Gott sich tatsächlich Menschen in unserer Zeit mitteilen kann und ich niemanden hatte, den ich darüber befragen konnte. Deswegen versuchte ich, es zu verdrängen, doch die Erfahrung verging nicht und später, mit der Zeit, wurde ich langsam sicher und zuversichtlich, dass all das allein Gottes Werk war, weil ich begann, Gottes Hand darin zu sehen. Deshalb hörte ich auf, vor Widerstand und Kritik Angst zu haben und habe volles Vertrauen in unseren Herrn, im Bewusstsein, dass Er da, wo ich nicht genüge, immer nachhilft, trotz meiner Unzulänglichkeit, und dass Seine Werke immer zu einem glorreichen Ende führen.

Den orthodoxen Priestern, Mönchen und Bischöfen nahezulegen, den Papst anzuerkennen und sich aufrichtig mit der Römischen Kirche zu versöhnen, ist keine leichte Aufgabe, wie unser Herr in einer der Botschaften sagt. Es gleicht dem Versuch, gegen einen starken Strom zu schwimmen; doch nachdem ich gesehen hatte, wie unser Herr unter unserer Trennung leidet, konnte ich die Bitte unseres Herrn nicht abschlagen, als Er mich bat, dieses Kreuz zu tragen. Deshalb habe ich diese Mission angenommen, wenn auch nicht, ohne durch viele Feuer gegangen zu sein (und immer noch zu gehen).

Sie haben gefragt: "Warum nehmen Sie diese Mission auf sich?" Meine Antwort ist: Weil ich von Gott dazu aufgerufen wurde, Ihm glaubte und Ihm Antwort gab; ich will also Gottes Willen tun. Eines der ersten Worte Christi war: "Welches Haus ist wichtiger, deines oder Meines?" Ich antwortete: "Dein Haus, Herr." Er sagte: "Mein Haus, verschönere Mein Haus und vereinige es."

Ein Teil der Griechisch-Orthodoxen Hierarchie verwirft mich vollständig, erstens, weil sie mir nicht glauben[4], zweitens, weil ich eine Frau bin und drittens, weil eine Frau nicht sprechen sollte. Manche Mönche verdächtigen mich und behaupten, dass ich wahrscheinlich ein Trojanisches Pferd sei, das vom Papst gesandt und bezahlt sei, oder dass ich sogar eine Unierte sei. Viele wollen nichts von Versöhnung und Ökumene hören. Sie betrachten es als Häresie, wenn ich mit Römisch-Katholischen Christen zusammen bete. In diesem Punkt sehen sie mich über beiden Kirchen stehend, ohne einer von beiden verpflichtet zu sein. Ich bin voll und ganz meiner Kirche verpflichtet, doch es ist es keine Häresie und keine Sünde, wenn ich ökumenisch lebe und mit anderen Christen bete, um die Einheit zu fördern. Allerdings ist der Schlüssel zur Einheit, laut unserem Herrn in den Schriften, die Demut und die Liebe. Viele Menschen in den Kirchen haben diesen Schlüssel noch nicht. Viele Griechisch-Orthodoxe Laien, genauso wie der einfache Priester um die Ecke bis zum Mönch in einem abgelegenen Kloster nennen die Römisch-Katholische Kirche bis zum heutigen Tag häretisch und gefährlich. Das zu glauben, werden sie von Jugend auf gelehrt, und es ist falsch. Dennoch glaube ich, dass sie sich in ihrer Starrheit durch eine metanoia ändern können und durch die Kraft des Heiligen Geistes, der sie beugen wird, und durch die Gebete der Gläubigen. Bei unseren Versammlungen bitten wir Gott um diesen Wandel des Herzens.

Doch es geht nicht nur darum, dass allein sie sich beugen müssen. Jeder muss sich in Demut und Liebe beugen. Die Menschen jeder Kirche sollten gewillt sein, ihrem Ego und ihrer Starrheit abzusterben und dann, durch diesen Akt der Demut und des Gehorsams gegenüber der Wahrheit, wird die Gegenwart Christi in ihnen aufstrahlen. Ich glaube, dass durch diesen Akt der Demut die vergangenen und gegenwärtigen Versagen der Kirchen weggewaschen werden und die Einheit hergestellt wird. Ich verliere nie die Hoffnung, mich den Orthodoxen zu nähern, und deswegen kehre ich immer wieder zu ihnen zurück, um ihnen mein Zeugnis zu geben. Ich gebe ihnen mein Zeugnis, um sie an die Worte unseres Herrn zu erinnern: "Alle sollen eins sein: Wie du, Vater, in mir bist und ich in dir bin, sollen auch sie in uns sein, damit die Welt glaubt, dass du mich gesandt hast" (Joh 17, 21). Auf diese Weise wurden trotz der Hindernisse ein paar ökumenische Gebetsgruppen in Athen und Rhodos gegründet, einschliesslich orthodoxer Priester. All diese Gebetsgruppen beginnen mit dem Rosenkranzgebet, dann kommen andere Gebete. Nichtsdestotrotz ernte ich aufgrund der oben genannten Gründe nicht nur Ablehnung von der orthodoxen Hierarchie, sondern der Herr hat mir auch eine stattliche Zahl von Freunden aus dem Griechisch-Orthodoxen Klerus beschert.

Der Bischof von Rom.

Unser Herr gab mir eine innere Vision von drei Eisenstangen, die die drei christlichen Hauptgruppen symbolisieren, die Katholiken, die Orthodoxen und die Protestanten, und lud ihre Häupter ein, sich zu treffen, indem sie sich beugen, damit sie sich treffen; aber damit sie sich treffen, müssen sie sich beugen. Diese Stelle spricht von der Haltung, die erforderlich ist, um die Einheit zu erreichen, nach der sich der Herr seit Seinem Gebet zum Vater sehnt - "Alle sollen eins sein." Diese Stelle aus den Botschaften des WLIG erhebt nicht den Anspruch, von Einheit auf ontologischem Niveau zu sprechen, als ob es keinen Unterschied gäbe, in welchem Mass die verschiedenen christlichen Gruppen die Wahrheit bewahrt haben, die Christus Seiner Kirche anvertraut hat. Und es ist nicht wahr, dass ich behaupten würde, dass dieser Aufruf zur Demut unter den christlichen Brüdern eine panchristliche Auffassung der Einheit impliziert und dass die Einheit durch ein Handeln mit der Wahrheit erreicht werden solle (wie ein Händler, verkaufen und kaufen), was zu einer Nivellierung und Relativierung der Wahrheit führen würde. Im Gegenteil, ich habe oft über die Wichtigkeit gesprochen, der Wahrheit treu zu bleiben, und noch mehr als meine Ansprachen ist die Botschaft nichts als ein Aufruf dazu, nach der Wahrheit des Evangeliums in der Einen Offenbarung Christi, wie oben erwähnt, zu leben. Die Schriften enthalten viele Warnungen gegen eine solche Haltung, sie gehen sogar so weit, dass sie eine "falsche Ökumene" als Trojanisches Pferd beschreiben, welches ein lebloses Bild Christi einschleust:

Diese mit verschiedenen Farben besudelte Figur, diese Gestalt, die diese Händler euch verehren lassen wollen und der ihr nachfolgen sollt, das bin nicht Ich - es ist eine Erfindung pervertierter menschlicher Kunst, um den Begriff Meiner Heiligkeit und Meiner Göttlichkeit herunterzusetzen; es handelt sich um einen falschen Ökumenismus; er ist ein Hohn gegenüber allem, was heilig ist. Ich leide wegen der Sünden dieser Händler.

Viele Botschaften über die Einheit halten diese beiden lebenswichtigen Aspekte der Ökumene zusammen: die spirituelle Haltung, welche Demut und Liebe gegen die anderen Christen beinhaltet, vereint mit der kompromisslosen Suche nach der Wahrheit Christi. Ein Beispiel ist die Stelle, wo die Jungfrau Maria von den Bauteilen der Einheit spricht:

Das Reich Gottes besteht nicht nur aus Lippenbekenntnissen; das Reich Gottes ist Liebe, Frieden, Einheit und Glauben im Herzen: Es ist die Kirche des Herrn, im Innern eures Herzens in Eine vereint. Die Schlüssel zur Einheit sind Liebe und Demut. Jesus hat euch nie aufgefordert, euch zu trennen - diese Spaltung in Seiner Kirche war nicht Sein Wunsch.

Weiter unten in derselben Stelle spricht Jesus von der Wahrheit: "Verteidige stets die Wahrheit, immer bis in den Tod. Du wirst von Zeit zu Zeit vernichtend kritisiert werden, aber Ich werde es gerade soweit zulassen, dass deine Seele dabei rein und gefügig erhalten bleibt" (reiterated on 5. Juni 1992, 25. September 1997, 22. Juni 1998, etc.)

Ich hatte einige Treffen mit Katholischen Geistlichen in den Vereinigten Staaten, Holland und speziell in der Schweiz, die sehr liberal und sehr gegen den Papst sind. Ich musste den Stuhl Petri verteidigen und ihn ihnen, so gut ich konnte, durch die mächtigen Botschaften erklären, die von Christus kamen, und ihnen zeigen, wie verwirrt ihr Denken war. Am Ende kamen viele von diesen Priestern zu mir und sagten, wie sehr sie diese Aufklärung schätzten. Nur ein oder zwei von ihnen waren nicht einverstanden und sagten mir, ich sei katholischer als die Katholiken … Obwohl es viele Stellen über die Einheit gibt, die die Einheit unter den Kirchen betreffen, gibt es auch eine grössere Anzahl von Stellen, die speziell für eine Menge Katholischer Geistlicher geschrieben sind, die sich gegen den Papst auflehnen, um sie zur Treue zu ihm zurückzubringen. Hier ein Beispiel aus den Anfängen:

Ich, der Herr, will keinerlei Teilung in Meiner Kirche. Ihr werdet euch um Meinetwillen vereinigen und Mich unter Meinem Namen lieben, Mir nachfolgen und Zeugnis für Mich geben. Ihr werdet einander lieben, wie Ich euch liebe; ihr werdet euch vereinen und eine Herde unter einem Hirten[5]. werden. Ich habe, wie ihr alle wisst, Petrus auserwählt, wobei Ich ihm die Autorität verlieh. Ich habe ihm, wie ihr alle wisst, die Schlüssel des Himmelreiches gegeben. Ich habe Petrus gebeten, Meine Lämmer und Schafe zu weiden und für sie zu sorgen[6]. Diese Macht wurde von Mir erteilt. Ich wünsche nicht, dass ihr Meinen Auftrag ändert.

Eine andere Botschaft über die Zukunft der Einheit ist noch deutlicher:

Ich will sodann ein eisernes Zepter in die Hand Petri geben, mit dem er Meine Schafe hüten wird, und bezüglich jener, die davon nichts wissen wollen und sich immer noch fragen: ’Wie kommt es, dass wir einen Führer brauchen?’ Ich sage euch folgendes: Habt ihr jemals eine Schafherde ohne Schäfer gesehen oder davon gehört? Ich bin euer Himmlischer Hirte, und Ich habe Petrus erwählt, Meine Lämmer bis zu Meiner Rückkehr zu weiden. Ich habe ihm die Verantwortung auferlegt, warum also all diese Dispute, warum all diese nichtigen Argumente? Und für all jene, die Meine Worte immer noch nicht kennen, sage Ich: Lest sie nach in der Schrift - sie sind im Zeugnis von Johannes, Meinem Jünger, zu finden[7]. Ich werde dann Meine Kirche einen und euch mit Meinen Armen in einer Herde zusammenhalten, denn heute seid ihr alle zerstreut, ihr habt zu viele Gemeinschaften und Splittergruppen hervorgebracht. Meinen Leib habt ihr auseinander gerissen, und das KANN NICHT SEIN. Ich werde euch alle vereinigen.

Andere Botschaften sprechen vom Papst als Stellvertreter Christi oder Stellvertreter der Kirche. Hier ein Beispiel:

Betet für die ganze Kirche. Seid der Weihrauch Meiner Kirche, womit Ich ausdrücken will: Betet für all jene, die Mein Wort verkünden, für den Statthalter, der Mich vertritt, wie für die Apostel und Propheten eurer Tage, für die Priesterseelen und die gottgeweihten Seelen wie für die Laien, damit sie bereit sein mögen zu begreifen, dass ihr alle, die Ich erwähnte, Teil des einen Leibes, Meines Leibes seid.

Mehr Referenzen am:
1. Juni 1989,
2. März 1990,
10. Oktober 1990,
18. März 1991,
20. April 1993,
20. Dezember 1993,
15. April 1996,
22.Oktober 1996,
20. Dezember 1996).

Die Schriften enthalten keinen Hinweis darauf, wie die Beziehung der Rolle Petri zu den Rollen der verschiedenen Patriarchalsitze sein wird, deshalb kann ich nicht darüber sprechen. Doch bin ich mir bewusst, dass der Papst selbst in der Enzyklika "Ut unum sint" eine Diskussion dieser Art eröffnet:

"Es ist jedoch bedeutungsvoll und ermutigend, dass die Frage des Primats des Bischofs von Rom gegenwärtig zum Gegenstand einer unmittelbaren bzw. bevorstehenden Untersuchung wurde, und bedeutungsvoll und ermutigend ist es auch, dass diese Frage nicht nur in den theologischen Gesprächen der katholischen Kirche mit den anderen Kirchen und kirchlichen Gemeinschaften als wesentliches Thema vertreten ist, sondern auch allgemeiner in der ökumenischen Bewegung insgesamt. Vor kurzem haben die Teilnehmer an der in Santiago de Compostela abgehaltenen fünften Weltversammlung der Kommission ’Glaube und Verfassung’ des Ökumenischen Rates der Kirchen empfohlen, die Versammlung ’möge die Anregung geben zu einer neuen Untersuchung über die Frage eines universalen Dienstamtes an der christlichen Einheit’. Nach Jahrhunderten erbitterter Polemiken stellen die anderen Kirchen und kirchlichen Gemeinschaften zunehmend mit einem neuen Blick Untersuchungen über diesen Dienst an der Einheit an."[8]

Dieselbe Enzyklika bestätigt die Notwendigkeit, dass der Osten und Westen sich wiedervereinigen, wobei Unterschiede zwischen den beiden Gemeinschaften bleiben dürfen, während sie in voller Gemeinschaft sind:

"Nach dieser Auffassung will die katholische Kirche nichts anderes als die volle Gemeinschaft zwischen Orient und Abendland. Dabei inspiriert sie sich an der Erfahrung des ersten Jahrtausends. ’In jener Zeit war in der Tat die Herausbildung unterschiedlicher Erfahrungen kirchlichen Lebens (…) kein Hindernis dafür, dass die Christen durch gegenseitige Beziehungen weiterhin die Gewissheit empfinden konnten, in jeder Kirche zu Hause zu sein, weil von allen in einer wunderbaren Vielfalt von Sprachen und Modulationen das Lob des einen Vaters durch Christus im Heiligen Geist emporstieg; alle haben sich versammelt, um die Eucharistie zu feiern, Herz und Vorbild für die Gemeinschaft nicht nur im Hinblick auf die Spiritualität oder das sittliche Leben, sondern auch für die Struktur der Kirche in der Vielfalt der Ämter und Dienste unter dem Vorsitz des Bischofs, des Nachfolgers der Apostel. Die ersten Konzilien sind ein beredtes Zeugnis für die fortdauernde Einheit in Vielfalt’."[9]

Obwohl die Niederschriften nicht über strukturelle Fragen bezüglich Ost und West sprechen, gibt es viele Hinweise auf die Bedeutung der Ostkirche. Dabei wird in späteren Botschaften die kompromisslose Betonung der Bedeutung der Rolle Petri mit der Einsicht gepaart, dass eine spirituelle Erneuerung sehr wohl von der Ostkirche inspiriert sein könnte. Dabei wird um so deutlicher, warum der Leib Christi mit beiden Lungen atmen muss - den Lungen der westlichen und östlichen Erscheinungsform der Kirche:

Und du, Haus des Westens, du hast durch das Licht Meines Geistes erkannt, dass ein Leib seine zwei Lungen braucht, um frei zu atmen, und dass Mein Leib mit einer Lunge unvollkommen ist; betet, dass Mein belebender Geist euch zusammenfüge, aber was muss Ich vorher noch erleiden![10]

Und eine andere ähnliche Botschaft:

Bete, dass das Haus des Ostens und Westens sich vereinigen wie zwei im Gebet gefaltete Hände, ein Paar Hände, die ähnlich und schön sind, wenn sie gefaltet sind, und im Gebet zum Himmel weisen. Lass jene zwei Hände, die zu demselben Leib gehören, zusammenarbeiten und ihre Fähigkeiten und Reichtümer miteinander teilen … lass jene beiden Hände gemeinsam Mich erheben ...

Eine andere Botschaft spricht von der Rolle des Ostens, die beiden Häuser wieder zusammenzubringen und den Leib Christi zu vereinen:

Hör zu und schreibe: Glanz und Pracht wird vom östlichen Ufer scheinen. Deshalb sage Ich zu dem Haus des Westens: Schaut nach Osten! Weint nicht so bitterlich über den Glaubensabfall und die Zerstörung eures Hauses; brecht nicht in Panik aus, denn morgen werdet ihr zusammen mit Meinem Spross des östlichen Ufers essen und trinken - Mein Geist wird euch zusammenbringen. Habt ihr nicht gehört, dass der Osten und der Westen ein Reich sein werden? Habt ihr nicht gehört, dass Ich Mich mit einem Datum begnüge?[11]

Ich werde Meine Hand ausstrecken und auf einem Stab die Worte einritzen: Westufer, Haus des Petrus und all derer, die treu zu ihm stehen; dann werde Ich auf einem anderen Stab einritzen: Ostufer, Haus des Paulus, zusammen mit all jenen, die ihm treu sind. Und wenn die Glieder der beiden Häuser sagen: ,Herr, erkläre uns, was Du jetzt meinst’, werde Ich ihnen sagen: ,Ich werde den Stab, auf den Ich den Namen "Paulus und alle, die ihm treu sind" geritzt habe, und den Stab des Petrus und seiner Getreuen als einen einzigen nehmen. Ich werde einen Stab aus den zweien machen und sie als einen einzigen halten; Ich werde sie mit Meinem neuen Namen zusammenbinden; das wird die Brücke zwischen West und Ost sein. Mein Heiliger Name wird die Brücke verbinden, damit ihr euren Besitz über diese Brücke austauschen könnt - sie werden nicht länger alleine praktizieren, sondern vereint, und Ich werde über sie alle herrschen.

Was Ich geplant habe, wird geschehen, und sollten Menschen zu dir sagen, Tochter, diese Zeichen seien nicht von Mir, dann sage ihnen: "Seid unbesorgt - habt ihr nicht gehört, dass Er das Heiligtum ist und ebenso der Stein des Anstosses, der Fels, der beide Häuser stürzen, sie aber als ein einziges Haus wieder aufrichten kann?"

Wiederum nimmt diese Botschaft nichts von der Rolle und Autorität Petri weg, sondern sie hebt die Wichtigkeit der Vereinigung des östlichen und westlichen Teils des Leibes Christi hervor, damit die Welt glaube.

Die Zukunft der christlichen Einheit.

Obwohl die Botschaft den Primat Petri, des Bischofs von Rom, bestätigt, der sowohl in der orthodoxen wie in der katholischen Tradition bekannt ist, spricht sie nicht über Fragen der Jurisdiktion. Ich glaube, dass ich nicht dazu berufen wurde, über dieses Thema zu sprechen, und so sehe ich gänzlich davon ab.

Mein Ruf ist es, die Bedeutung des Papstes zu bekräftigen und seinen Stuhl gegen all jene zu verteidigen, die dazu neigen, ihm nicht zu gehorchen und sich gegen ihn aufzulehnen, und zugleich soll ich die Errichtung und Stärkung der inneren Struktur der Einheit anregen. Mein primärer Ansatz zur Einheit ist der der Einheit durch die Spiritualität. Die Botschaft ist ein Ruf nach Einheit sowohl intra nos als auch extra nos - ein Ruf, die spirituelle Dynamik der Einheit sowohl innerhalb der einzelnen Kirchen wie auch zwischen ihnen voranzutreiben.

Ich weiss nicht, wie die künftigen Strukturen der vereinten Kirche aussehen werden, da der Herr entschieden hat, nicht darüber zu sprechen, noch hat Er mir die Gunst erwiesen, mir eine Erleuchtung darüber zu geben. Doch ich glaube, dass sie durch die Spiritualität kommen wird; und ich glaube, dass mir auf verschiedenen ökumenischen Treffen ein Vorgeschmack der Gnade dieser künftigen Einheit gewährt wurde.

Im März 2000 erlaubte der Herr unseren Gebetsgruppen z.B., uns an Seinem Geburtsort, Betlehem, zu versammeln. 450 Menschen kamen von nah und fern. Ja, aus mehr als 55 Ländern und aus 12verschiedenen Kirchen kamen sie zu einem internationalen Gebetstreffen für den Frieden und die Einheit. Wir versammelten uns als eine einzige Familie. Es kamen auch 75 Geistliche, ebenso aus 12 verschiedenen Kirchen, aber auch andere Geistliche aus dem Heiligen Land, die von unserem Gebetstreffen gehört hatten und sich uns anschlossen. Dieses ökumenische Ereignis wurde von einigen Juden und Palästinensern koordiniert, die von den Schriften vom "Wahren Leben in Gott" berührt worden waren. Sie glauben an die Erlösung Christi und an Seinen Heilsplan in unseren Tagen und organisierten dieses Treffen ehrenamtlich. Wenn man weiss, wie sich Palästinenser und Juden heutzutage gegenseitig bekämpfen, ist ihre Versöhnung ein Zeichen der Macht des Heiligen Geistes, der diese beiden Nationen zusammenführte, um an einem Treffen für den Frieden zwischen den getrennten Christen mitzuarbeiten. Wie die Heilige Schrift sagt: "Wo Frieden herrscht, wird (von Gott) für die Menschen, die Frieden stiften, die Saat der Gerechtigkeit ausgestreut" (Jak 3, 18). Dies ist eine Lektion für uns alle.

Wir erlebten es und hatten einen Vorgeschmack dessen, wie die Einheit unter den Christen einmal sein wird. Geistliche aus verschiedenen Kirchen hielten uns Vorträge über die Einheit. Ihre Ansprachen klangen wie aus einem Mund und einem Geist. Während ihren Vorträgen spürten wir die grosse Sehnsucht, dass wir alle eins seien. Wir sahen und beobachteten den Durst der Laien und Geistlichen nach Einheit. Doch wir spürten gleichzeitig die grossen äusseren Wunden, die unsere Trennung dem mystischen Leib Christi zugefügt hat.

Die Mehrheit von uns ist dieser Trennung überdrüssig, weil sie nicht dem Gesetz der Liebe unseres Herrn entspricht. Christus ist es noch mehr überdrüssig, uns getrennt zu sehen. Die Beifalls- und Jubelrufe all dieser Nationen, die miteinander verbunden waren und nach voller Einheit unter den Christen riefen, zeigten, dass diese Trennung nicht nur eine Sünde ist, sondern auch ein Gegenzeugnis. Doch die grösste Sünde gegen die Einheit ist, dass die Osterdaten getrennt sind. Wie gut wird es sein, wenn wir alle zusammen mit einer Stimme am gleichen Tag ausrufen: "Christos anesti" (Christus ist auferstanden). Wir alle sprechen: "Dein Wille geschehe wie im Himmel, so auf Erden …" Jesus Christus hat uns durch Sein Blut vereint, wie kann man also diese Einheit ablehnen? "Denn Er ist unser Friede. Er vereinigte die beiden Teile (Juden und Heiden) und riss durch Sein Sterben die trennende Wand der Feindschaft nieder. Er hob das Gesetz samt seinen Geboten und Forderungen auf, um die zwei in Seiner Person zu dem einen neuen Menschen zu machen." (Eph 2, 14-15). Wie können wir Gott "nein" sagen, wenn Er will, dass wir uns vereinen? Könnte es sein, weil unsere Herzen verhärtet sind? Haben wir die Worte des Heiligen Vaters vergessen, wenn er sagt: "Das, was uns vereint, ist weit grösser als das, was uns trennt"? Wir sollten dieses Gemeinsame aufgreifen und es einsetzen, um den Weg zur vollen Einheit zu ebnen.

Die Heilige Eucharistie und eucharistische Gemeinschaft.

Im Katechismus der Katholischen Kirche wird der heilige Augustinus zitiert im Bezug auf die Eucharistie:

"Angesichts der Grösse dieses Mysteriums [der Heiligen Eucharistie] ruft der hl. Augustinus aus: ’O Sakrament der Ehrfurcht! O Zeichen der Einheit! O Band der Liebe!’. Um so schmerzlicher empfindet man die Spaltungen der Kirche, die die gemeinsame Teilnahme am Tisch des Herrn abbrechen; um so dringlicher sind die Gebete zum Herrn, damit die Tage der vollen Einheit aller, die an ihn glauben, wiederkehren" (KKK 1398).

Der Herr drängt uns, uns zu versöhnen und wieder zu vereinen. Wie ein bekannter Katholischer Kardinal kürzlich zu einem meiner Orthodoxen Priesterfreunde aus New York sagte, der an der Messe des Kardinals in Rom teilnahm, so ist es auch meine Überzeugung, dass es möglich sein muss, diese Einheit zwischen Katholiken und Orthodoxen um den Tisch des Herrn wiederzuerlangen, zumal wir die gleichen Sakramente teilen und faktisch den gleichen Glauben haben, wenn auch gekleidet in andere Ausdrucksweisen des Glaubens und des Ritus. Von der brennenden Liebe unseres Herrn habe ich die Tiefe Seines Wunsches nach der vollkommenen Einheit Seines Leibes erfahren und glaube, dass Ihn unser Mangel an Liebe und Einheit schmerzt. Deshalb habe ich keinen grösseren Wunsch, als Seinen Leib wiedervereint zu sehen, und ich bin überzeugt, dass wir Christen, wenn wir Jesus Christus wirklich lieben, alles in unserer Macht Stehende tun müssen, um auf die Versöhnung der getrennten Glieder des Leibes Christi hinzuarbeiten.

Allerdings weiss ich, dass diese Einheit nicht leicht kommen wird, sondern nur durch ein Wunder unseres Herrn. Obwohl wir alles uns Mögliche zur Förderung der Einheit tun müssen, hat Er uns versprochen, uns diese Einheit zu schenken, die das Werk des Heiligen Geistes sein wird, denn, wie ich 1992 sagte, wird sie so plötzlich kommen wie der Fall der Berliner Mauer: "Barmherzigkeit und Gerechtigkeit vollbringen solch grosse Wunderwerke, wie sie seit vielen Generationen nicht geschehen sind; und die Einheit, sie wird über euch kommen wie die Morgendämmerung, und so plötzlich wie der Fall des Kommunismus - sie wird von Gott kommen, und eure Völker werden vom ’Grossen Wunder’, vom gesegneten Tag in der Geschichte der Menschheit sprechen" (Botschaft vom 10. Januar 1990).

Die Kirche Christi ist eins in dem Sinn, dass Christus eins ist und Er nur einen Heiligen Leib hat. Die Menschen in der Kirche hingegen sind getrennt. Wenn die Christen fähig sind, die negativen Hindernisse, die sie trennen, zu überwinden (Hindernisse, die nach der Heiligen Schrift gegen die Erfüllung der Einheit im Glauben, in der Liebe und im Ritus unter uns verstossen), wird der Vater das Gebet erhören, das Sein Göttlicher Sohn schon gesprochen hat, als Er sagte: "Alle sollen eins sein: Wie Du, Vater, in Mir bist und Ich in Dir bin, sollen auch sie in Uns sein, damit die Welt glaubt, dass Du Mich gesandt hast" (Joh 17, 21).

Während ich auf diese Gnade warte, befolge ich so gut ich kann die Regeln des derzeitigen Standes der Dinge und bin überzeugt, das Gewissen keines Gliedes irgendeiner Kirche zu verletzen. Ihre Frage formuliert: "Wenn man Ihre Werke liest, hat man manchmal den Eindruck, dass Sie über beiden Kirchen stehen, ohne einer von ihnen verpflichtet zu sein …" Es gibt keine Basis, um aus dem geschriebenen Werk den Eindruck zu bekommen, ich stehe über beiden Kirchen. Wie Sie es schreiben, scheint es mehr auf der praktischen Ebene zu liegen.

Zu der Art, wie ich meinen Glauben praktiziere: Ich bin orthodox und meiner Kirche voll verpflichtet. Wo eine orthodoxe Kirche in der Nähe ist, unterlasse ich es nie, in die Sonntagsmesse zu gehen, es sei denn, es gibt keine, wie in Dhaka, Bangladesh, wo ich lebte. Bevor ich nach Rom kam, wo ich heute lebe, lebte ich elf Jahre in der Schweiz. Jeden Sonntag ging ich in unsere orthodoxe Kirche, und der griechische Priester von Lausanne, P. Alexander Iossifides, ist mein Zeuge sowie die Gläubigen, die in der Kirche waren und mich regelmässig sahen, ausser wenn ich auf Reisen war. Wenn ich mich im Ausland während meiner Reisen nach dem dort aufgestellten Programm richte und mein Zeugnis gebe, kann es manchmal, und ich würde hinzufügen - eher selten - geschehen, dass die katholischen Priester oder Bischöfe vor Ort, die mich zum Sprechen einluden, eine öffentliche heilige Messe im Anschluss an meinen Vortrag organisierten, die in der gleichen Örtlichkeit stattfand, wo mein Vortrag war. Dann bleibe ich mit den Leuten in der Messe, wie sie im Programm vorgesehen ist, und empfange dort die Heilige Kommunion.

Hier in Rom wohne ich weit weg vom Zentrum und ziemlich weit weg von meiner Griechisch-Orthodoxen Kirche, welche sich im Zentrum Roms befindet. Es gibt eine Slawisch-Orthodoxe Kirche bei Tre Fontane, die ich besuchte, doch verstehe ich die Sprache nicht. So erlaube ich mir ab und zu, da ich die Hälfte der Zeit weg bin, die Heilige Kommunion im Heiligtum der Madonna del Divino Amore zu empfangen, welches drei Kilometer von meinem Haus entfernt ist. Ich glaube, dass das Zweite Vatikanische Konzil mir dies erlaubt, wenn, wie es im Katechismus der Katholischen Kirche wiederholt wird, die Kirche sagt, dass ’eine Gemeinschaft in sacris’, also in der Eucharistie, unter ’gegebenen geeigneten Umständen mit Billigung der kirchlichen Autorität nicht nur möglich, sondern auch ratsam (ist)" (KKK 1399).

Im Dekret Orientalium Ecclesiarum vom Zweiten Vatikanum steht: "Unter Wahrung der erwähnten Grundsätze können Ostchristen, die guten Glaubens von der katholischen Kirche getrennt sind, wenn sie von sich aus darum bitten und recht vorbereitet sind, zu den Sakramenten der Busse, der Eucharistie und der Krankensalbung zugelassen werden..." (OE, Nr. 27).

Der katholische "Codex des kanonischen Rechtes" sagt:

"Katholische Spender spenden erlaubt die Sakramente der Busse, der Eucharistie und der Krankensalbung Angehörigen Orientalischer Kirchen, die nicht die volle Gemeinschaft mit der Katholischen Kirche haben, wenn diese von sich aus darum bitten und in rechter Weise disponiert sind; dasselbe gilt für Angehörige anderer Kirchen, die nach dem Urteil des Apostolischen Stuhls hinsichtlich der Sakramente in der gleichen Lage sind wie die genannten orientalischen Kirchen." (Kanon 844, 3).

Die Enzyklika "Ut unum sint" Papst Johannes Paul II. fährt mit diesen Aussagen fort mit Bezug auf Orientalium Ecclesiarum:

"Wegen der bestehenden engen sakramentalen Bande zwischen der katholischen Kirche und den orthodoxen Kirchen hat das Dekret "Orientalium ecclesiarum" betont: "Die Seelsorgepraxis zeigt (…), dass bei den in Frage kommenden ostkirchlichen Brüdern mancherlei persönliche Umstände in Betracht zu ziehen sind, unter denen weder die Einheit der Kirche verletzt wird noch irgendeine Gefahr zu fürchten ist, vielmehr ein Heilsnotstand und das geistliche Wohl der Seelen drängt. Daher hat die katholische Kirche je nach zeitlichen, örtlichen und persönlichen Umständen in Vergangenheit und Gegenwart eine mildere Handlungsweise angewandt und allen die Mittel zum Heil und das Zeugnis gegenseitiger christlicher Liebe durch Teilnahme an den Sakramenten und anderen heiligen Handlungen und Sachen dargeboten’[12].

Was die Beziehung zu den Kirchen der Reformation angeht, ist die Sache etwas komplexer. Viele Menschen, die protestantisch erzogen worden sind, sind aufgrund ihrer freien Wahl katholisch geworden, nachdem sie das WLIG gelesen haben, hauptsächlich wegen der Eucharistie. Jesus spricht in den Botschaften nicht über die Gültigkeit ihrer Sakramente, aber Er drängt die Protestanten einmal mehr, die Mutter Jesu zu lieben und die Rolle Petri anzuerkennen:

Vassula, die Zeit ist gekommen, Meine Kirche zu vereinen. Kommt wieder zusammen, Geliebte, kommt und baut diese alten Ruinen wieder auf; baut Meine alte Grundmauer wieder auf: eine Grundmauer, die Ich mit Eigener Hand errichtet habe. Ehrt Meine Mutter, wie auch Ich, der Ich das Wort bin und über allem stehe, sie ehre. Würde Ich denn nicht wünschen, dass ihr, die ihr nur Asche und Staub seid, Sie anerkennt als die Königin des Himmels und sie ehrt? Es ist Mein Schmerz heute zu sehen, wie wenig Meine Geschöpfe um Ihre Bedeutung wissen. Die meisten Meiner Anhänger, die unter dem Namen Luthers sind und sich vollständig isoliert haben, müssen zu Petrus zurückkehren

In einer anderen Botschaft tadelt Christus jene Christen, die die Grösse des Geheimnisses der Eucharistie und die Göttliche Gegenwart Christi in derselben nicht sehen:

... Und so sage Ich den Kirchen, deren Geistliche Mein Geheimnis nicht angenommen haben ,’Kommt zur Vernunft und sucht Mich ernsthaft. Werdet auch Herr über eure Abneigung gegenüber Meiner Mutter. Jede Rasse soll wissen, dass Mein Fleisch und Blut von Meiner Mutter kommen. Ja, Mein Leib kommt aus der Heiligsten Jungfrau, aus reinem Blut; gesegnet sei Ihr Name! Um all die Demütigen dieser Erde, die Mich empfangen, zu erlösen und ihnen unvergängliches Leben zu geben, wurde Ich Brot, um Mich euch zu schenken; und durch diese Kommunion heilige Ich alle, die Mich empfangen, und vergöttliche sie, damit sie Fleisch werden von Meinem Fleisch, Bein von Meinem Bein’ (…) Durch Meine Göttlichkeit vergöttliche Ich Menschen (…) Jetzt werde Ich von Menschen gerichtet; das Kleid[13], das euch einhüllen kann und euch hoheitsvoll schmückt, indem es euch eine Verwandlung schenkt und euch vergöttlicht, wird von jenen Kirchen abgelehnt, die Mein Geheimnis nicht begreifen können … vom Himmel her rufe Ich heute erneut aus: "Brüder, warum untergrabt ihr Meine Gottheit? Wenn ihr behauptet, dass ihr diejenigen seid, die wissen, was richtig ist, warum plündert dann euer Geist Meine Kirche aus? (…) Ich lade euch ein, die Messe zu feiern und am göttlichen Geheimnis teilzuhaben, und zwar in der wahrhaft von Mir eingesetzten Weise." (…) sie bestätigen Meine Macht, indem sie Meine Ehrfurcht gebietende Kraft verkünden, Mir ihren Lobpreis singen und Meine Allmacht und Meine gewaltigen Wundertaten anerkennen, doch Ich werde ein Stein des Anstosses, wenn es darum geht, die Pracht und Herrlichkeit Meiner Gottheit und Meiner Gegenwart in der Eucharistie zu ermessen.

Ehestatus

Weiter unten in Ihrer Frage sagen Sie im Zusammenhang damit, dass ich die Heilige Kommunion manchmal in Römisch-Katholischen Kirchen empfange: "Unsere Sorge um Ihre katholischen Anhänger, die diese Haltungen auf relativistische Weise interpretieren könnten und versucht sind, die Disziplin ihrer eigenen Kirche zu missachten." Wenn das Kanonische Recht, welches ich oben zitiert habe, beweist, dass ich in vollkommener Übereinstimmung mit dem Kanonischen Recht der Katholischen Kirche bin, sehe ich keinen Grund für die Katholiken, relativistisch zu reagieren.

Ich bin nicht für die Scheidung und versuche nicht, unter katholischen Christen die Lehre zu verbreiten, dass die Wiederverheiratung Geschiedener erlaubt werden sollte. Meine Scheidung und standesamtliche Wiederverheiratung ereigneten sich vor meiner Bekehrung. Nach meiner Bekehrung entdeckte ich im Licht der WLIG-Botschaften, dass meine eheliche Situation nicht geordnet war. Doch niemand ausser mir wusste um diese Situation, und ich selbst habe sie aus eigenem Antrieb öffentlich bedauert. Ich habe meine eigene Situation öffentlich gemacht, als tatsächlich niemand etwas davon wusste. Als ich mir meines Fehlers bewusst wurde, ging ich zu meinen kirchlichen Obrigkeiten in Lausanne und unternahm die Prozedur, alles nach orthodoxen Ehestandsnormen in Ordnung zu bringen. So bin ich eine orthodoxe Christin, die mit ihrer Kirche und ihren Normen im Frieden lebt wie jeder andere orthodoxe Christ, und als solche ist es mir erlaubt, die Eucharistie in meiner eigenen Kirche sowie in der Katholischen Kirche entsprechend den oben erwähnten Prinzipien zu empfangen. Ich missachte in keiner Weise die ehelichen Normen der Katholischen Kirche. Zu Ihrer Information füge ich diesem Dokument meinen Trauschein bei (Anlage 1).

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6. Kommentar
7. Glaubenskongregation: Inhalt des Dialogs mit Vassula